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DVPT: Unternehmen wollen in Kommunikation investieren
04.11.2007 - Für 85 Prozent der Unternehmen ist es wichtig in eine bereichsübergreifende Kommunikationsstrategie in den nächsten fünf Jahren zu investieren, wobei dies nur erst 42 Prozent getan und 30 Prozent nicht einmal angefangen haben.
Im Rahmen deutschlands größter VoIP Messe, der Vo.IP Germany, befragte der Deutsche Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e.V. (DVPT) seine Mitglieder, die zum größten Teil 50 bis 5000 Mitarbeiter mit meist bis zu 10 Standorten (61 Prozent) besitzen. 45 Prozent der befragten Unternehmen gaben dabei an keine ausreichenden Informationen zu besitzen um eine entsprechende Kommunikationstrategie zu verabschieden.
Im Vergleich zu 2004 sterben klassische TK-Abteilungen aus. Entscheidungen über die Kommunikation werden zu 48 Prozent in der IT-Abteilung und nur noch zu 8 Prozent in der TK gefällt. 2004 war das Verhältnis noch ausgeglichen. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass sich die Servicequalität verschlechtert hat. Diese Verschlechterung stellte nämlich die Mehrzahl (45 Prozent) fest. Für 34 Prozent ist die Qualität gleich geblieben und für 17 Prozent soll sie sich verbessert haben.
Am meisten sehen Unternehmen deren Einsparpotenzial in der IT-Infrastruktur (28 %), im Mobilfunk (25 %) und in der TK-Infrastrukur (25 %). Auf Einsparungen im Festnetz hoffen nur 13 Prozent. Für 46 Prozent werden sich die Investitionen in die Kommunikation dagegen nicht verändern, 37 Prozent investieren mehr, bei 14 Prozent sinken diese. Vorhandene Produkte und Lösungen sind ein Muss um in sie zu investieren, denn 58 Prozent der Befragten gaben an, dass diese nur teilweise zur Verfügung stehen.
Mobile Office (22 %) und die Internettelefonie (21 %) sehen Unternehmen als die Trends der Zukunft an. Für Wolff vom DVPT ist jedoch erstaunlich, dass nur 5 Prozent den Trend im Outsourcing der ITK-Infrastruktur sehen.
Um VoIP optimal im Unternehmen einzusätzen sagte Hans Joachim Wolff vom DVBT auf Nachfrage von VoIP-nutzen.de, dass zwei entscheidende Punkt besonders wichtig sind: Erstens sollten Unternehmen Lösungsstrategien für deren ganze Kommunikation entwickeln und zweitens sollte erst dann ein geeignetes System beschaffen werden, das nicht immer VoIP heissen muss.
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